Mit Windkraft
in eine saubere Zukunft

Windkraft schafft Energie-Unabhängigkeit

Österreich ist nach wie vor stark auf Energieimporte angewiesen – vor allem auf fossile Rohstoffe wie Kohle, Gas und Erdöl. Um unsere Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig die Abhängigkeit von ausländischer Energie zu reduzieren, ist der Ausbau erneuerbarer Energien unerlässlich. Dabei nimmt die Windkraft eine entscheidende Rolle im heimischen Energiemix ein und liefert vor allem Strom in den Abend- und Nachtstunden sowie in den Wintermonaten, wenn die Sonneneinstrahlung gering ist, aber der Wind oft stärker weht.

Heimisches Know-how

Ende 2023 waren in Österreich insgesamt 1.426 Windkraftanlagen in Betrieb, die zusammen eine beeindruckende Gesamtleistung von 3.885 Megawatt erreichen. Ein Großteil dieser Anlagen wird von österreichischen Unternehmen betrieben, was die starke heimische Expertise im Bereich der Windkraft unterstreicht. Aktuell arbeiten mehr als 180 Firmen im Dienstleistungs- und Zuliefererbereich der Windbranche. So zeigt sich, dass Österreich nicht nur von sauberer Energie profitiert, sondern auch auf eigenes Know-how setzt, um diese zukunftsweisende Technologie erfolgreich zu betreiben.

Windräder liefern Strom zu Energierandzeiten

Windkraftwerke produzieren Strom auch dann, wenn andere erneuerbare Energiequellen, wie die Solarenergie, nur wenig oder gar keine Energie liefern – etwa bei Bewölkung oder nachts. Windräder stellen also auch eine Energieversorgung während der Randzeiten sicher.

Keine Gefahren durch Windkraftwerke!

Durch Windkraftanlagen besteht kein Risiko für Anwohnerinnen und Anwohner. Grundsätzlich ist zu sagen: In Österreich gelten strenge gesetzliche Vorschriften. In den Landesgesetzen sind Mindestabstände für Windkraftanlagen festgelegt – dadurch wird sichergestellt, dass Windkraftanlagen in großem Abstand zu Wohnhäusern stehen. Auch Infraschall wird manchmal von Gegnern als Risiko dargestellt. Diese nicht-hörbare Schallfrequenz hat allerdings nachweislich keine gesundheitlichen Auswirkungen. Zum Vergleich: auch jeder Kühlschrank gibt Infraschall ab, den wir nicht wahrnehmen. Auch die von Windkraftanlagen ausgehenden Geräusche werden vorab durch Gutachten genau geprüft.

Moderne Windkraftanlagen sind so konzipiert, dass sie sowohl für Menschen als auch für die Umwelt sicher sind.

Strenge Verfahren und Auflagen für Windkraftanlagen

Beim Genehmigungsprozess für Windkraftanlagen wird grundsätzlich zwischen zwei Verfahrensarten unterschieden: dem Einzelverfahren und der konzentrierten Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Im Einzelverfahren werden die unterschiedlichen Fachbereiche, wie z. B. Schall, Schattenwurf oder Ornithologie (Vogelkunde), in separaten Verfahren geprüft. Bei einem UVP-Verfahren prüft eine unabhängige Stelle nach strengen Richtlinien, ob die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt verträglich sind. Diese gründlichen Verfahren können bis zu mehrere Jahre lang dauern und gewährleisten einen umsichtigen Betrieb.

Fakten zur Windkraft

Windkraft ist eine saubere und unerschöpfliche Energiequelle. Sie reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, hilft CO₂-Emissionen zu senken und trägt so zum Klimaschutz bei. Zudem liefert sie auch nachts und bei Bewölkung Strom und ist ein unverzichtbarer Teil eines nachhaltigen Energiemixes. Weitere Argumente finden Sie hier:

Windkraft ist eine einheimische, unerschöpfliche Energiequelle, die uns im wahrsten Sinne des Wortes kostenlos zur Verfügung steht. Sie nutzt die Kraft des Windes, der ohne aufwendige Rohstoffimporte oder zusätzliche Kosten für die Natur beständig vorhanden ist – eine nachhaltige Ressource direkt vor unserer Haustür.

Laut WKO gab Österreich 2022 über 25,5 Milliarden Euro für Energieimporte aus. Durch die verstärkte Nutzung heimischer, umweltfreundlicher Energiequellen wie Wind- und Sonnenkraft kann diese kostspielige Abhängigkeit deutlich reduziert werden. So wird nicht nur die Versorgung gesichert, sondern auch die heimische Wirtschaft gestärkt.

Im Jahr 2023 erzeugten die heimischen Windkraftanlagen 9 Milliarden Kilowattstunden Strom, was rund 12 Prozent der gesamten Stromproduktion in Österreich entspricht. Eine moderne Windkraftanlage liefert jährlich genug Energie, um den Bedarf von bis zu 5.000 Haushalten zu decken.

Die Windkraft hat in Österreich längst einen festen Platz im Energiemix eingenommen. Mehr als 6.000 Menschen sind in etwa 180 Unternehmen der Windkraftbranche tätig und tragen dazu bei, sauberen, erneuerbaren Strom zu produzieren. Diese Branche ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, sondern auch ein Motor für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stärkung der heimischen Wirtschaft.

Windenergie sorgt für eine umweltfreundliche und saubere Stromerzeugung. Durch die Nutzung von Windkraft werden jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen CO₂ eingespart. Diese Vermeidung von Emissionen trägt wesentlich zum Klimaschutz bei und unterstützt den Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft.

Strom für 2,55 Mio. Haushalte

Österreichische Windkraftanlagen erzeugen sauberen, umweltfreundlichen Strom für rund 2,55 Millionen Haushalte – das entspricht mehr als der Hälfte aller heimischen Haushalte. Windkraft trägt damit entscheidend zur nachhaltigen Energieversorgung des Landes bei.

Flächenbedarf einer Windkraftanalge

Der Flächenbedarf einer Windkraftanlage hängt vom Anlagentyp ab. Für das Fundament sind weniger als 1.000 Quadratmeter erforderlich – weniger als ein Viertel der Größe eines Fußballfeldes. Während der Bauphase werden zusätzliche Flächen für den Kranstellplatz und erweiterte Kurvenradien für Schwertransporte benötigt, die nach Abschluss der Arbeiten größtenteils wieder rückgebaut werden. Dabei werden hauptsächlich bestehende Wege genutzt, die saniert und erweitert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Befahrbarkeit der Wege bei allen Witterungsbedingungen, weshalb oft in deren Zustand investiert wird – natürlich in enger Abstimmung mit den Eigentümer:innen.

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